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"A Self in Flux" - Vortrag von Robin Curtis auf dem 25. Int. Bremer Symposium zum Film

Wann 05.05.2021
von 14:30 bis 16:30
Teilnehmer Prof. Dr. Robin Curtis
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Mit dem Keynote-Vortrag "A Self in Flux" über das Selbstsein und Demenz eröffnet Robin Curtis, Professorin für Medienkulturwissenschaft und Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Medienkulturwissenschaft in Freiburg, eine Reihe von Vorträgen, die zusammen das 25. Internationale Bremer Symposium zum Film darstelle. Dieses Jahr steht im Mittelpunkt der Tagung das Thema "Kopf/Kino: Psychische Erkrankung und Film".

Der Vortrag von Robin Curtis wird online und in englischer Sprache stattfinden.

 

Über das Symposium:

Zum 25. Jubiläum widmet sich das Filmsymposium einer Gefährtin des Kinos: Psychische Erkrankung hat das Kino seit dessen Entstehung begleitet, mit Themen bespielt, es geprägt und zur Weiterentwicklung von Ausdrucksmöglichkeiten und Theorien beigetragen.

Von den klinischen Fachdisziplinen wird sie mittels Abgrenzung, Pathologisierung und Fremdbeschreibung bestimmt. Filme können diese Praktiken durch ihre ästhetische Perspektive hinterfragen, psychisches Kranksein erfahrbar machen und in vielfältige Sinnzusammenhänge stellen.

Psychische Erkrankungen verweigern sich körperlicher Repräsentation und stellen Filme somit vor ein grundsätzliches Problem. Als der zentrale Ort, an dem sich psychische Erkrankungen ereignen und ihre Wirkkraft entfalten, kann also nicht nur der Kopf gesehen werden, sondern auch das Kino.

Das Symposium erkundet mit internationalen Fachleuten und Filmschaffenden, wie klinische und soziale Krankheitsdiskurse im Film verhandelt werden und wie das Kino eine Ästhetik psychischen Krankseins beschreiben kann. Der Fokus liegt dabei auf den Mitteln des Kinos, eine eigene, medienspezifische Ordnung von Krankheitsbildern zu generieren, weiter auf der Beziehung von Erkrankten zu Behandelnden als zentrales Setting sowie auf der Mehrdimensionalität von Krankheitsdarstellungen.

Das Symposium findet aufgrund der Pandemie erstmals komplett digital statt.

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