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Was ist MKW?

Sie interessieren sich für ein Studium der Medienkulturwissenschaft in Freiburg? Dann sind Sie hier richtig: Im Folgenden erläutern wir Ihnen kurz die zentralen Fragestellungen und Arbeitsweisen in der Medienkulturwissenschaft, skizzieren das besondere Freiburger Profil und illustrieren Ihnen, was Sie in einem Studium bei uns lernen können und welche Berufsfelder sich daran anschließen.

Weitere Informationen finden Sie außerdem in den Prüfungsordnungen sowie Studienverlaufsplänen zum Freiburger Studiengang B.A. „Medienkulturwissenschaft“ und M.A. „Medienkulturforschung“.

Achtung:
Die hier gemachten Angaben stehen unter dem Vorbehalt der rechtlich verbindlichen Prüfungsordnung des B.A. "Medienkulturwissenschaft" sowie der Prüfungsordnung des M.A. "Medienkulturforschung" und der Auswahlsatzung des B.A. "Medienkulturwissenschaft" sowie der
Auswahlsatzung des M.A. "Medienkulturforschung" .
 


MKW: Zum Fach und zum Freiburger Profil

Medienwissenschaft? – Kulturwissenschaft? Medienkulturwissenschaft!

Was sind Medien, was ist Kultur? Aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive lassen sich diese beiden Begriffswelten nicht voneinander trennen.

  • Denken Sie etwa an die Entwicklung neuer gesellschaftlicher Bewegungen, kultureller Umbrüche, ja ganzer Revolutionen: Wie hätte Martin Luther seine Thesen bekannt machen und die lutherische Kirche begründen können, wäre der Buchdruck erst hundert Jahre später entwickelt worden? Wäre die Märzrevolution 1848 ohne Flugblätter möglich gewesen? Und wie könnte eine kleine Gruppe von Journalisten über Nacht das Handeln, Fühlen und Denken ganzer Volksgruppen beeinflussen – wie etwa Wikileaks mit der Veröffentlichung von amerikanischen Botschaftsdepeschen im Internet?
  • Denken Sie daran, wie Sie sich verhalten, wenn Sie wissen, dass Sie auf der öffentlichen Toilette durch Kameras beobachtet oder Ihre Online-Briefe durch Trojaner von der Polizei mitgelesen werden können? Wenn Sie sich ein Bild über das Leben in den Ozeanen unserer Erde nicht bei Wikipedia, sondern (wie vor hundert Jahren) nur als Tiefseetaucher, im Museum, aus Abenteuerromanen oder vor Ihrem Aquarium im Wohnzimmer machen könnten? Woher wissen Sie eigentlich, dass die hellen Punkte am Himmel Planeten aus Stein, Gas oder Eis sind und nicht Kratzer auf einem globalen Film?
  • Denken Sie an Ihre Überraschung, als Ihnen in der Straßenbahn zum ersten Mal ein Handy-Telefonierer mit Headset gegenüberstand und Sie meinten, er spräche mit Ihnen. Können Sie sich in Zeiten von Twitter, SMS und E-Mail vorstellen, dass Freunde viele Monate auf das Überbringen einer Nachricht warten mussten? Und haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, woher Google weiß, was Sie vielleicht kaufen möchten und sollten?
     

Das Verständnis des Zusammenlebens unterschiedlicher Völker zu unterschiedlichen Zeiten hängt maßgeblich davon ab, wie die Menschen miteinander in Kontakt treten, wie sie Wissen über die Welt konstituieren und untereinander austauschen. Medienkulturwissenschaft untersucht diese Wechselbeziehungen zwischen technologischen und sozialen Entwicklungen aus historischer und interkultureller Perspektive.

 

Zum Freiburger Profil der „Medienkulturwissenschaft“

Das Institut für Medienkulturwissenschaft ist eine 2010 neu gegründete wissenschaftliche Einrichtung der Philologischen Fakultät und organisiert den zum Wintersemester 2010/11 eingerichteten B.A.-Studiengang „Medienkulturwissenschaft“ sowie den zum Wintersemester 2015/16 eingerichteten M.A.-Studiengang „Medienkulturforschung“ Das Institut bildet eine wichtige fächerübergreifende Schnittstelle, an der philologische, ethnographisch-soziologische, historische und medienwissenschaftliche Perspektiven integriert werden. Dies zeigt sich in zweierlei Hinsicht:

  • Das Institut unterhält und pflegt zahlreiche Kooperationen zu anderen wissenschaftlichen Einrichtungen sowohl in der Lehre als auch in der Forschung. Hervorzuheben sind hierbei zum einen die zahlreichen Philologien (z. B. Anglistik, Germanistik, Romanistik, Slavistik u.a.), das Deutsche Volksliedarchiv (DAV), das New Media Center der UB Freiburg, die Ethnographie und die Europäische Ethnographie.
  • Die komplementäre Interdisziplinarität des Instituts spiegelt sich auch in den Arbeitsschwerpunkten der ProfessorInnen am Institut wieder: Medientheorie und Mediengeschichte, insbes. Politik und Medien, Medienwissenschaft und Philosophie (Vertr.-Prof. Dr. Martin Doll), Filmwissenschaft, Game Studies und komparatistische Medienästhetik/-dramaturgie (Vertr.-Prof. PD Dr. habil. Andreas Rauscher), Medienkomparatistik, Semiotik und Medien- und politische Theorie (JunProf Dr. Stephan Packard) sowie Medien-, Rechts- und Konfliktlinguistik bzw. Romanistik (Prof. Dr. Rolf Kailuweit und JunProf Dr. Friedemann Vogel).


Vor diesem Hintergrund bietet das Institut den B.A.-Studiengang „Medienkulturwissenschaft“, der durch eine vielfältige Lehre die Studierenden dazu befähigt, in Theorie und Empirie die gesellschaftliche Entwicklung im Umgang mit technischen Veränderungen analytisch zu beschreiben, kritisch zu bewerten (Medienethik und Medienrecht) und in die (hyper-)textuelle, auditive und filmische Praxis umzusetzen.

Der forschungsorientierte, konsekutive M.A.-Studiengang „Medienkulturforschung“ befasst sich mit der Erforschung, Analyse und Bewertung gegenwärtiger und historischer Medienkulturen. Die Studierenden führen zugleich medienbezogene Expertisen aus verschiedenen verwandten Fächern zusammen. Ästhetisches Erscheinungsbild, technische Struktur und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten von Medien bilden eine kulturelle Einheit, die es in allen diesen Dimensionen zu erforschen und zu beschreiben gilt.

 

Welche Berufsfelder gibt es?

Der Arbeitsmarkt für Studierende der Medienwissenschaft hat sich gerade aufgrund des breiten Ansatzes und der daraus resultierenden Flexibilität ihrer Absolventinnen und Absolventen als ungewöhnlich stabil erwiesen. Im Bereich der Medienwirtschaft existieren zahlreiche Berufsprofile - von der inhalts- oder formatorientierten Programmplanung bis zur Positionierung von Medienprodukten am Markt.

Als berufliche Tätigkeitsfelder kommen u.a. folgende Bereiche in Frage:

  • Medienbranche und Kulturbranche im Allgemeinen

  • Marketing & Werbung

  • Redaktion & Verlagswesen

  • Archive, Verlage, Hörfunk, Film, Fernsehen, Zeitungswesen

  • Multimedia- und Onlinebereiche

  • Bildungsinstitutionen, Stiftungseinrichtungen u.ä.

  • Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen und Institutionen.

 

Der Studiengang B.A. „Medienkulturwissenschaft“

Was sind die Inhalte des Freiburger Studiengangs B.A. „Medienkulturwissenschaft“?

Der Studiengang bietet eine Ausbildung zur kultur- und literaturwissenschaftlichen, medienlinguistischen sowie ethnographischen Analyse medialer Darstellung und Verarbeitung sowie  zu eigener gestalterischer Umsetzung.

Die grundlegenden Kompetenzen liegen daher in der Fä­higkeit zur theoretisch und methodisch fundierten Reflexion und Beschreibung von medial vermittelten Inhalten (von Text und Bild über die klassischen audiovisuellen Massenmedien bis zu den multimedialen Formaten der „neuen Medien“) als Voraussetzung auch für die Erstellung eigener medialer Beiträge in Form von Kurzfilmen, Radiobeiträgen, Websites oder Zeitungsartikeln.

Viele Studiengänge im Medienbereich konzentrieren sich entweder auf den Erwerb theoretischer Kompetenz oder vorwie­gend praktischer Fertigkeiten. Der Freiburger Studiengang Medienkulturwissenschaft schlägt hier den Weg der Mitte ein. Ein intensiver Praxisbezug wird explizit in zwei medienpraktischen Modulen sowie durch ein verpflichtendes Praktikum in der Medienwirtschaft hergestellt. Die infrastrukturelle Möglichkeit zu dieser praktischen Arbeit bietet sich universitäts­intern im Medienzentrum der UB. Eigene audiovisuelle Beiträge und Projekte können im Rahmen von uniTV verwirklicht werden. Der universitätseigene Radiosender uniFM ermöglicht es, eigene Rundfunkbeiträge zu gestalten. Zusammengefasst sind die verschiedenen medialen Bereiche unter uniCROSS.

Bitte beachten Sie, dass der hier gebotene Studiengang nicht zu verwechseln ist mit einer Spezialausbildung zum Drehbuchautor, Regisseur oder Journalisten (vgl. auch unten zu den Berufsfeldern von MedienkulturwissenschaftlerInnen).

Sie haben inhaltliche Fragen zur Freiburger Medienkulturwissenschaft? – Dann wenden Sie sich einfach an den Studienfachberater oder an die Fachschaft (Studierendenvertretung).

 

Welche Module gibt es im Studiengang B.A. „Medienkulturwissenschaft“?

Der modulare Aufbau des Freiburger Studiengangs B.A. "Medienkulturwissenschaft" versucht Sie von Anfang an in dreierlei Hinsicht auszubilden:

  • Theorie: Sie sollen die theoretischen und historischen Grundlagen des Faches kennen- und diskutieren (kritisch reflektieren) lernen;
  • Empirie: Sie sollen qualitative und quantitative Methoden (Handwerkzeug) erlernen und im Rahmen von eigenen kleinen Projektarbeiten anwenden;
  • Praxis: Sie sollen erlernen, wie Sie eigene Inhalte adressatengerecht in (Hyper-)Text, Bild, Audio und Film umsetzen können.
     

Der B.A.-Studiengang besteht aus sieben Pflichtmodulen, zwei Wahlpflicht-Spezialisierungsmodulen sowie einem offenen Ergänzungsbereich und wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen.

Die sieben Pflichtmodule lauten:

  • Einführung in die Medienkulturwissenschaft
  • Historische und gesellschaftliche Aspekte der Medien
  • Medienanalyse
  • Aspekte der Kulturwissenschaft
  • Einführung in die medienkulturwissenschaftliche Forschung
  • Medienpraxis I: Filmproduktion, Filmpostproduktion und Multimediaproduktion
  • Medienpraxis II: Cross-Media-Journalismus und sechswöchiges Praktikum.
     

Der praktischen Tätigkeit wird mit zwei Modulen sowie einem achtwöchigen Praktikum be­tont Raum beigemessen (insgesamt 27 ECTS-Punkte). Als vernetztes Ler­nen ist insbesondere diese eigene praktische Tätigkeit der Studierenden auch für ihre Fähigkeit zur Analyse medienkultureller Phänomene von großem Wert: Das theoretische Reflexionsvermögen prüft und fundiert sich an der Praxis.

Die kulturwissenschaftlichen Fragestellungen werden im Rahmen eines eigenen, über die erste Studienhälfte verteilten Moduls thematisiert. Nach der Hälfte der Re­gelstudienzeit besteht für die Studierenden die Möglichkeit zur Spezialisierung und eigenen Profilbildung. Unter den fünf Spezialisierungsmodulen erscheinen vor allem das Modul „Vergleichende Medienethnographie“ und das Modul „Populäre Kultur und Musik“ als eine Freiburg spezifische Besonderheit des Studiengangs.

Die Spezialisierungsmodule, von denen zwei wahlweise zu belegen sind, lauten:

  • Medienästhetik
  • Neue Medien
  • Populäre Kultur und Musik
  • Theorie und Analyse medialer Kommunikation
  • Vergleichende Medienethnographie.
     

Für die „Füllung" der Module mit einzelnen konkreten Veranstaltungen, können die Studierenden der Freiburger Medienkulturwissenschaft auf ein vielfältiges Lehrangebot aus zahlreichen unterschiedlichen Disziplinen zurückgreifen. Damit lässt der Studiengang – insbesondere auch durch das offene Modul „Aspekte der Kulturwissenschaft“ sowie den „Ergänzungsbereich“ große Flexibilität, um das Ausbildungsprofil nach eigenen Interessensschwerpunkten auszubilden.

Eine intensivere Auseinandersetzung mit den eigenen vorhandenen und den noch zu stärkenden Kompetenzen sowie den Anforderungen des Arbeitsmarktes wird schließlich durch die Einbindung der berufsfeldorientierten Kompetenzen (BOK-Bereich: Zentrum für Schlüsselqualifikationen) gefördert. Hier erhalten die Studierenden auch schon während des Studiums die Möglichkeit, zusätzlich zum Praktikum Einblick in mögliche Berufsfelder zu gewinnen, Kontakte zu knüpfen und auf diese Weise in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.

Sie möchten eine Kostprobe der Lehr- und Lerninhalte im Studium? – Dann sehen Sie sich doch einfach mal die Veranstaltungsangebote im Vorlesungsverzeichnis der vergangenen Semester an.

Die Prüfungsordnung sowie einen Studienverlaufsplan (Empfehlung zur Organisation des Studiums) des B.A. "Medienkulturwissenschaft" können (und sollten) Sie sich hier ansehen.

 

Wer kann Medienkulturwissenschaft studieren?

Um den Studiengang B.A. „Medienkulturwissenschaft“ an der Universität Freiburg zu studieren, benötigen Sie die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). Das Fach ist zulassungsbeschränkt, die Kriterien für die Auswahl sind in der Auswahlsatzung festgelegt. Die Chancen auf einen Studienplatz erhöhen sich, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Medien oder Kultur, eine mindestens dreimonatige studiengangbezogene Praxiserfahrung vorliegt oder Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache gegeben sind, die nicht im Rahmen des Schulbesuchs erworben wurden.

Sie haben Fragen zum Ablauf des Immatrikulationsverfahrens oder zu formalen Voraussetzungen des Auswahlverfahrens? – Dann wenden Sie sich entweder an die Zentrale Studierendenverwaltung, an unsere Fachstudienberatung oder an die Fachschaft.

 

Der Studiengang M.A. „Medienkulturforschung“

Was sind die Inhalte des Freiburger Studiengangs M.A. „Medienkulturforschung“?

Der forschungsorientierte, konsekutive Masterstudiengang „Medienkulturforschung“ befasst sich mit der Erforschung, Analyse und Bewertung gegenwärtiger und historischer Medienkulturen. Die Studierenden führen zugleich medienbezogene Expertisen aus verschiedenen verwandten Fächern zusammen. Ästhetisches Erscheinungsbild, technische Struktur und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten von Medien bilden eine kulturelle Einheit, die es in allen diesen Dimensionen zu erforschen und zu beschreiben gilt. Die Studierenden lernen diese Mehrdimensionalität an ausgewählten, je konkreten Perspektiven der Medienkulturforschung kennen (etwa aus den Bereichen der Medienästhetik, Medienkomparatistik, Medienlinguistik oder Populärkulturwissenschaft). Zugleich eignen sie sich grundlegende Begriffe medienkulturwissenschaftlicher Theorien an, wobei sie Schwerpunkte in Kulturtheorie oder Medienlinguistik wählen. Die empirischen Schwerpunkte des Studiengangs orientieren sich an den die Mediengegenwart prägenden Merkmalen Visualität, Digitalität und Transmedialität, die sich die Studierenden nach ihrer Wahl an spezifischen Gegenständen der Medienästhetik oder der Medienhistoriographie erarbeiten.

Im Freiburger Master „Medienkulturforschung“ lernen und vertiefen Sie Grundlagen für die Entwicklung und Durchführung medienkulturwissenschaftlicher Forschungsprojekte. Der Studiengang ist hierfür so angelegt, dass Sie möglichst viel Freiraum haben, eigenen Forschungsinteressen nachzugehen. Hierzu gehört, dass Sie bereits vor der Masterarbeit gemeinsam mit anderen Studierenden im Team über drei Semester hinweg ein eigenes Untersuchungsprojekt planen (Forschungsfrage und ihre Operationalisierung), durchführen und dokumentieren. Die eigenstänge Wahl Ihres Themas, der Pflichtwahlbereich im Modul „Vertiefende Aspekte der Kulturwissenschaft“ sowie der weitestgehend freie Besuch einer wissenschaftlichen Konferenz ermöglicht Ihnen eine individuelle Spezialisierung. Damit Sie sich dabei nicht verlieren, werden Sie von forschungserfahrenen HochschullehrerInnen in entsprechenden Übungen begleitet. Flankierend werden Ihnen Seminare zur Medien- und Kulturtheorie und Medienlinguistik sowie zu Fragen der Medienhistoriographie und Medienästhetik angeboten.


Welche Module gibt es im Studiengang M.A. „Medienkulturforschung“?

Der Studiengang setzt sich aus folgenden Modulen zusammen (weitere Details entnehmen Sie bitte der verbindlichen Zulassungsordnung sowie den Empfehlungen im Studienverlaufsplan):

M 1 – Grundlagen der Medienkulturforschung
(20 ECTS-Punkte)

  • Seminar zur Einführung in die Medienkulturforschung
  • Masterseminar zu einführenden Themen der Medienkulturforschung
Das Modul umfasst einführende Veranstaltungen in die Medienkulturforschung. Die Studierenden arbeiten sich unter Berücksichtigung unterschiedlicher Themenfelder in die grundlegenden Theorien, Methoden und Modelle medienkulturwissenschaftlicher Forschungspraxis ein.
M 2 – Perspektiven der Medienkulturforschung
(6 ECTS-Punkte)

  • Lehrveranstaltung 1 zu Perspektiven der Medienkulturforschung
  • Lehrveranstaltung 2 zu Perspektiven der Medienkulturforschung
Das Modul umfasst zwei vertiefende Veranstaltungen zur Medienkulturforschung. Die Studierenden lernen ausgewählte Gegenstandsbereiche medienkulturwissenschaftlicher Forschung und zentrale Forschungsparadigmen kennen. Freie Auswahl aus einem Veranstaltungspool.
M 3 – Methoden und Praxis der Medienkulturforschung I
(15 ECTS-Punkte)

  • Übung zur Forschungspraxis: Definition von Forschungsprojekten
  • Seminar zur Forschungspraxis: Durchführung von Forschungsprojekten
Die Studierenden bekommen einen Einblick in die verschiedenen Komponenten eines Forschungsprozesses und lernen, die relevanten Auswahl- und Entscheidungskriterien für die Konzeption eines eigenen Forschungsprojektes anzuwenden, d.h. theoretische, analytische, methodische und konzeptionelle Fertigkeiten in einem eigenen Forschungsprojekt zusammenzuführen.
M 4 – Methoden und Praxis der Medienkulturforschung II
(18 ECTS-Punkte)

  • Übung zur Forschungspraxis: Auswertung von Forschungsprojekten
  • Besuch einer Konferenz mit Bericht
  • Hauptseminar zu aktuellen Fragen der Medienkulturforschung
In diesem Modul bauen die Studierenden auf ihre in Modul M3 gewonnenen forschungspraktischen Fertigkeiten auf. Der Stand des eigenen Forschungsprojektes wird evaluiert, und die Ergebnisse werden in die weitere Forschungsarbeit integriert. Mit dem Besuch einer Konferenz lernen die Studierenden Ausschnitte der akademischen Forschungslandschaft kennen und können in dem Hauptseminar ihre eigenen Forschungsaktivitäten mit thematisch verwandten Forschungsdiskursen in Beziehung setzen.
M 5 – Ausgewählte Theorien der Medienkulturforschung (10 ECTS-Punkte)
  • Masterseminar zu Medien- und Kulturtheorie
  • Masterseminar zur Medienlinguistik
Das Modul dient der vertieften Diskussion ausgewählter medien- und kulturtheoretischer oder medienlinguistischer Ansätze.
M 6 – Ausgewählte Gegenstände der Medienkulturforschung (10 ECTS-Punkte)
  • Masterseminar zur Medienhistoriographie
  • Masterseminar zur Medienästhetik
Das Modul umfasst zwei zentrale Aspekte von Medialitätsforschung, die historische Rolle von Medien und die Kulturalität von Wahrnehmung. In dem Seminar zur Medienhistoriographie geht es um den Zusammenhang von Medientheorie, -geschichte und Mediengeschichtsschreibung; das Seminar zur Medienästhetik fokussiert aktuelle aisthetische wie kunstkritische Forschungsfragen.
M 7 – Vertiefende Aspekte der Kulturwissenschaft
(11 ECTS-Punkte)


Besuch von Lehrveranstaltungen zu studiengangrelevanten kulturwissenschaftlichen Themen im Umfang von 11 ECTS-Punkten.
 Das Modul dient der Erweiterung kulturwissenschaftlicher Kenntnisse und Kompetenzen. Es führt Studierende der Medienkulturwissenschaft mit den Studierenden anderer Kulturwissenschaften, vor allem in den Bereichen der Philologie, der sozialwissenschaftlichen und der philosophischen Fächer zusammen. Die Studierenden suchen sich aus einer breiten Auswahl geeigneter Themen nach ihrem Interesse Lehrveranstaltungen aus.

 

 

Masterprüfung: Die Masterarbeit ist zu einem studiengangspezifischen Thema anzufertigen. Für die erfolgreiche Anfertigung der Masterarbeit werden 25 ECTS-Punkte vergeben.

In der etwa 45-minütigen mündlichen Masterprüfung soll der/die Studierende zeigen, dass er/sie  über die im Studium auf breiter fachlicher Basis zu erwerbenden Kenntnisse verfügt und sie theoretisch und methodisch kritisch zu reflektieren und anzuwenden weiß. Die Prüfung wird als Kollegialprüfung von zwei Prüfern/Prüferinnen durchgeführt. Für die erfolgreich absolvierte mündliche Masterprüfung werden 5 ECTS-Punkte vergeben.

 

Wer kann Medienkulturforschung studieren?

Der Studiengang M.A. Medienkulturforschung ist nicht zulassungsbeschränkt.

Folgende Zulassungsvoraussetzungen (siehe § 2 der Zulassungsordnung) bestehen für ein Studium im Studiengang M.A. Medienkulturforschung:
 

  • Erster Abschluss an einer deutschen Hochschule in einem Bachelorstudiengang mit medienkulturwissenschaftlichem Schwerpunkt oder in einem gleichwertigen mindestens dreijährigen Studiengang an einer deutschen oder ausländischen Hochschule.
  • Der abgeschlossene Studiengang muss folgenden Anforderungen genügen: Es müssen mindestens 60 ECTS-Punkte in medienkulturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen erfolgreich absolviert worden sein. Dabei müssen mindestens 20 ECTS-Punkte auf die Bereiche Mediengeschichte und Medienanalyse entfallen. Wer sein Studium zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht abgeschlossen hat, muss folgende Nachweise erbringen (§ 3 Absatz 3 der Zulassungsordnung).
  • Deutsche Sprachkenntnisse, wenn Deutsch nicht Muttersprache ist (mindestens Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
  • Englische Sprachkenntnisse (mindestens Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
  •  Der Prüfungsanspruch in einem Master-, Magister- oder Diplomstudiengang darf nicht verloren sein



Hier finden Sie die Liste der Bewerbungsunterlagen, die Sie einreichen müssen, wenn Sie sich für einen Studienplatz M.A. Medienkulturforschung interessieren.
 
Maßgeblich für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren ist die Zulassungsordnung.

Nach § 2 Absatz 2 der Zulassungsordnung ist u.a. Voraussetzung für eine Zulassung, dass der/die Bewerber/in "medienkulturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen mit einem Leistungsumfang von mindestens 60 ECTS-Punkten erfolgreich absolviert hat".

Mit dieser Voraussetzung soll gewährleistet werden, dass der/die Bewerber/in wichtige theoretische und analytische Grundlagen aus der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Medien nachweisen kann.
Entsprechend diesem Verständnis schließt die Formulierung "medienkulturwissenschaftlich" im oben zitierten Satz auch Fächer wie "Medienwissenschaft" oder "Theater-, Film- und Medienwissenschaft" mit ein. Die Zulassungskommission prüft generell auf Basis vorliegender Informationen, ob mit dem jeweiligen Studium die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind. Fächer mit Bezeichnungen wie "Politikwissenschaft" oder "Mathematik" legen nahe, dass die o.g. Bedingung nicht erfüllt wird.

Sie haben Fragen zum Ablauf des Immatrikulationsverfahrens oder zu formalen Voraussetzungen des Auswahlverfahrens? – Dann wenden Sie sich entweder an die Zentrale Studierendenverwaltung, an unsere Studienberatung oder an die Fachschaft.
 

 

 

 

 

 

 

 

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